Rückenschmerz, der nicht vergehen will? Beim kostenfreien Infoabend „2 Stunden Gesundheit" am 21. Mai 2026 erklären unsere Wirbelsäulenexperten, was hinter Wirbelgleiten und Bandscheibenvorfall steckt.
Wenn der Rücken nicht zur Ruhe kommt
Beim kostenfreien Format „2 Stunden Gesundheit" am 21. Mai 2026 erklären Chefarzt Dr. Gregor Ostrowski und Oberarzt Dr. Holger Meinig, was hinter zwei der häufigsten Ursachen chronischer Rückenbeschwerden steckt – und was Betroffene selbst tun können.
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in Deutschland. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist rund jede:r zweite Erwachsene mindestens einmal im Jahr davon betroffen. In den meisten Fällen klingen die Beschwerden innerhalb weniger Wochen von selbst ab. Strahlen die Schmerzen jedoch ins Bein oder den Arm aus, kommen Taubheitsgefühle, Kribbeln oder Muskelschwäche hinzu, kann eine Nervenreizung dahinterstecken, etwa durch einen Bandscheibenvorfall oder ein Wirbelgleiten.
Beim kostenfreien Abendformat „2 Stunden Gesundheit – Wirbelgleiten und Bandscheibenvorfall" am Donnerstag, 21. Mai 2026, 18:00 Uhr im Hörsaal des SRH Klinikums Karlsbad-Langensteinbach erklären zwei ausgewiesene Spezialisten der Wirbelsäulenchirurgie verständlich und praxisnah, was hinter diesen Erkrankungen steckt, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und was jede:r selbst dazu beitragen kann, den Rücken zu stärken.
Wirbelgleiten – wenn Wirbel aus der Reihe tanzen Beim Wirbelgleiten, fachsprachlich Spondylolisthesis, verschiebt sich ein Wirbelkörper gegenüber dem benachbarten nach vorne oder hinten. Typische Folgen sind Rückenschmerzen, ein Engegefühl im Rücken und ausstrahlende Beschwerden in die Beine. Ursachen sind häufig Verschleiß, aber auch anlagebedingte Faktoren oder Überlastung. Über Diagnose und Therapie spricht Dr. med. Gregor Ostrowski, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie.
Bandscheibenvorfall – verstehen und vorbeugen Unsere Wirbelsäule hat 23 Bandscheiben. Sie wirken wie elastische Puffer zwischen den Wirbeln, federn Belastungen ab und halten die Wirbelsäule beweglich. Mit den Jahren verlieren sie an Elastizität. Rutscht eine Bandscheibe aus ihrer Position und drückt auf einen Nerv, entstehen die typischen Beschwerden. Der größte Risikofaktor ist Bewegungsmangel. Ein Bandscheibenvorfall entwickelt sich meist über lange Zeit, eine vermeintlich „falsche Bewegung" ist oft nur der letzte Auslöser. Welche konservativen und operativen Behandlungsoptionen es heute gibt und welche Rolle Eigenverantwortung spielt, erläutert Dr. med. Holger Meinig, Oberarzt der Wirbelsäulenchirurgie.
Mit über 2.200 Wirbelsäuleneingriffen pro Jahr gehört das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach zu den führenden Wirbelsäulenzentren in Deutschland. Behandelt werden akute und chronische Erkrankungen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule – konservativ wie operativ, von der Physiotherapie bis zu minimalinvasiven Verfahren.
Im Anschluss an die Vorträge stehen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger, Patient:innen und Angehörige. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
