COVID-19 - aktuelle Besuchsregelung

COVID-19 - aktuelle Besuchsregelung

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

wir passen unsere Besuchsregelung für Sie an. Ab dem 07.03.2022 können unsere Patientinnen und Patienten jeweils eine:n Besucher:in pro Tag für eine Stunde empfangen. Die Besuchszeit ist täglich von 14:00-17:00 Uhr, der späteste Einlass ist um 16:00 Uhr. Weiterhin gelten Ausnahmeregelungen*, die von den verantwortlichen Chefärzt:innen ausgesprochen werden können.

Alle Besuchspersonen für unsere Patientinnen und Patienten benötigen einen negativen Corona-Test (Antigen-Schnelltest max. 24 Stunden alt, PCR-Test max. 48 Stunden alt), unabhängig von ihrem Immunisierungsstatus. Bitte beachten Sie, dass wir nur negative Coronatestbescheinigungen von offiziellen Einrichtungen (z.B. Hausarzt, Apotheke, Testzentrum) akzeptieren. Hier finden Sie eine Übersicht der Teststellen in den Gemeinden Karlsbad und Waldbronn.

Besucher:innen dürfen das Klinikum ausschließlich mit FFP2-Maske betreten. Bitte beachten Sie die vor Ort geltenden Hygieneregeln.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis.
Ihr SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach

*Ausnahmeregelungen:

Bitte vereinbaren Sie Besuchstermine für unsere Abteilungen Neurologische Frührehabilitation und Querschnittlähmungen sowie unsere Intensiv-Schlaganfall- und Covid-Stationen telefonisch direkt über die jeweiligen Abteilungen oder über die Zentrale unter 07202 61-0.

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Morbus Parkinson – So behandeln wir Sie

An unserer Klinik können wir Parkinson-Patientinnen und Patienten in jedem Stadium der Krankheit umfassend stationär versorgen.

Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist häufiger als Sie vielleicht denken. In Deutschland leiden rund 280.000 Menschen an dieser Krankheit – Tendenz steigend. Die gute Nachricht: An unserer Klinik können wir Parkinson-Patientinnen und Patienten in jedem Stadium der Krankheit umfassend stationär versorgen – selbst Betroffene mit schwierigen Verläufen profitieren von einer komplexen, intensiven und individualisierten Therapie. Basis unseres Erfolgs ist zum einen unsere langjährige Erfahrung. Zum anderen verfügen wir über ein breites Instrumentarium modernster Diagnose- und Behandlungsmethoden. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine multimodale Herangehensweise, sprich: wir können auf alle wichtigen fachlichen Kompetenzen am Klinikum zurückgreifen. Durch Optimierung der medikamentösen Therapie verbessern wir sowohl die eingeschränkte Beweglichkeit der Patientinnen und Patienten als auch andere Symptome des Morbus Parkinson. Zudem behandeln wir durch ergänzende nicht-medikamentöse therapeutische Maßnahmen Sprech- und Schluckstörungen und begleiten unsere Patient:innen auch psychologisch. Wir sorgen dafür, dass medikamentöse und therapeutische Behandlungsoptionen bestmöglich zusammenspielen, um eine Verbesserung in allen Bereichen zu erzielen. Kurzum: Wir bieten eine patientenorientierte Therapie, die von direkten, kurzen Wegen lebt.

Symptome, die wir behandeln

Motorische Störungen und motorische Komplikationen

  • Tremor
  • Dyskinesien
  • Freezing
  • End-of-dose-Phänomen
  • „Wearing-off“-, „Delayed on“- und „On/Off“-Phänomen
  • „End-of-dose-Dyskinesien“ und „Peak-dose-Dyskinesien“

Schmerzen

  • des Bewegungsapparates (z.B. durch Fehl-/Überbelastung)
  • Abdominelle Schmerzen, Obstipation
  • Polyneuropathie, Nervenschmerzen

Logopädische Fragestellungen

  • Sprechstörungen
  • Schluckstörungen

Psychologische Fragestellungen

  • Depression
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Impulskontrollstörungen

Was Sie bei Morbus Parkinson beachten sollten!

Das Krankheitsbild ist komplex und die Krankheit schreitet schleichend voran. Erste Anzeichen können Geruchsstörungen, Depressionen, Bewegungs- und Schlafstörungen sein. Einige Betroffene beginnen unkontrolliert zu zittern, im weiteren Verlauf werden auch die Bewegungsabläufe langsamer. Bei manchen verändert sich beispielsweise die Handschrift. Es kommt auch vor, dass Bewegungen, etwa das Anziehen von Socken, nur noch schlecht oder unter Schmerzen möglich sind. Auch bei Parkinson gilt: Je früher ein Patient die Auffälligkeiten seinem Arzt mitteilt, desto eher kann er therapeutisch gegensteuern. Entscheidend ist, offen und offensiv mit der Krankheit umzugehen, sich zu informieren, den Körper in Bewegung zu halten und sich nicht zu isolieren. Bei jedem wirkt sich die Krankheit anders aus. Das kann auf körperlicher, psychischer und sozialer Ebene sein. Daher ist eine individuelle Herangehensweise nötig. Da die Krankheit so viele Facetten hat, lässt sie sich am besten disziplinübergreifend behandeln. Diesen Ansatz verfolgen wir!

Unsere Expertisen

Wie wir die Krankheit erkennen

Bereits bei der Diagnostik beziehen wir alle wichtigen Fachdisziplinen mit ein. Auf diese Weise gewährleisten wir nicht nur eine sichere Diagnose, sondern den bestmöglichen Therapieerfolg.

Hierbei nutzen wir die folgenden Diagnosemöglichkeiten:

  • Detaillierte ärztliche Erstuntersuchung mit Sichten der Vorunterlagen
  • Ausführlicher physiotherapeutischer Aufnahmebefund, bei Bedarf auch durch die Ergo- und Logopädie
  • Neuropsychologische Diagnostik mit Befund
  • Spezielle Fragebogendiagnostik
  • Schellong-Test
  • Computer- und Kernspintomographie
  • Bei Begleitsymptomen jede notwendige Zusatzdiagnostik wie Labor, Elektrophysiologie, Röntgen, MRT etc.

Wie wir die Krankheit behandeln

Durch unseren interdisziplinären Ansatz sind wir in der Lage, alle Symptome des Morbus Parkinson bestmöglich zu therapieren – und zwar in jedem Stadium der Krankheit. Ein wesentliches Plus gegenüber anderen Einrichtungen ist die Möglichkeit, Patienten stationär aufzunehmen. Dadurch können wir den Patienten engmaschiger untersuchen und zielgerichteter behandeln, sogar im fortgeschrittenen Stadium, wenn neben dem Bewegungsapparat zusätzlich auch Verdauung, Kreislauf und andere Systeme betroffen sind. Hierzu stehen uns unter anderem spezielle Verfahren wie die Eskalationstherapie (Verabreichung mithilfe von Medikamentenpumpen) zur Verfügung.

Unser Therapieprogramm umfasst unter anderem:

  • Tägliche Visiten
  • Optimierung der medikamentösen Therapie
  • Physiotherapeutische Einzeltherapie
  • Physiotherapeutische Gruppenbehandlung
  • Bei Bedarf Ergotherapie
  • Bei Bedarf Schluckdiagnostik wie Videofluoroskopie mit angeschlossener Schlucktherapie
  • Sprechtherapie
  • Psychologische Therapie
  • Bewegungstherapie
  • Medikamentöse Therapie der Begleitsymptome und -erkrankungen
  • Schmerztherapie (medikamentös, interventionell)
  • Eskalationstherapien (Duodopa-Pumpe, Apomorphin-Pumpe)
  • Sozialmedizinische Betreuung

Wie wir interdisziplinär zusammenarbeiten

Durch die stationäre Aufnahme der Patienten schaffen wir die ideale Voraus - setzung, den Therapieplan interdisziplinär abzustimmen und die Patienten entspre - chend therapeutisch zu begleiten. Hierbei verfahren wir nach einem multimodalen Konzept, das uns nicht nur erlaubt, die medikamentöse Therapie zu optimieren, sondern gleichzeitig Wert legt auf eine intensive Mobilisierung und die Behandlung von Sprechstörungen, Depression, Demenz und Störungen des Magen-DarmTraktes sowie der Harn- und Geschlechtsorgane.

Unter anderem nutzen wir das Fachwissen und die Erfahrung unserer Experten aus folgenden Abteilungen:

  • Neurologie
  • Neuropsychologie
  • Schmerztherapie
  • Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie
  • Orthopädie
  • Diagnostische Radiologie
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