Termin
Sie möchten einen Termin vereinbaren?
Telefon 07202 61-...

Wirbelsäulenchirurgie - 2345
Orthopädie / Endoprothetik - 2345
Querschnittlähmungen - 3814
Gefäßchirurgie - 3248
Innere Medizin - 3381
Neurologie - 3606
Psychiatrie - 3343
Schmerztherapie - 3630

Gerne sind wir für Sie da.

Radiologie / Neuroradiologie

Die Basis einer optimalen Behandlung ist eine fundierte Diagnostik. Wir verfügen über hervorragende Geräte, die Bilder von hoher Qualität erstellen. Viele Erkrankungen erkennen und behandeln wir in Kooperation mit weiteren Spezialisten. Zu unseren Leistungen zählen:

Mehr erfahrenschließen
    Ganzkörperscan EOS Imaging
    EOS Imaging Ganzkörperscan am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach

    Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach ist eine von bundesweit elf Kliniken, die das hochmoderne Bildgebungssystem EOS-Imaging einsetzt. Mit dem EOS-Imaging-System "scannen" die Ärzte den Patienten im Stehen, das heißt, das Skelett wird unter Belastung in seiner natürlichen Position und als Ganzes aufgenommen.

    Mit dem neuen Bildgebungsverfahren haben wir noch bessere Möglichkeiten, komplexe Wirbelsäulenerkrankungen, wie beispielsweise die Skoliose und andere Deformitäten frühzeitig zu erkennen. Auch Erkrankungen wie Becken- oder Beinfehlstellungen sind aufgrund der neuartigen Bildgebung noch genauer zu beurteilen.

    Eine Untersuchung mit EOS dauert wenige Sekunden und weist eine geringe Strahlenbelastung auf. Bei Kindern und Jugendlichen können wir mit EOS notwendige Verlaufskontrollen mit deutlich reduzierter Strahlenbelastung ermöglichen.

    Gefäßverschlüsse
    Gefäßverschlüsse bei Schlaganfall

    Beim Schlaganfall sind schnelles Handeln und die optimale Therapie wichtig. Dazu arbeiten wir eng mit den Kollegen der Stroke Unit  zusammen. Mit einer Kombination aus Medikamenten und speziellen Techniken können wir in den ersten Stunden nach einem Schlaganfall ein Gerinnsel direkt im Gehirn auflösen. Meist ist es üblich, Patienten ein Medikament in die Armvene zu spritzen. Hat das Gerinnsel in den zentralen Hirngefäßen aber eine bestimmte Größe erreicht, erzielt diese Methode nicht mehr den gewünschten Effekt.

    Wir untersuchen Patienten zuerst mit einem CT oder MRT. Liegt ein Gefäßverschluss im Gehirn vor, gehen wir mit Hilfe eines Katheters direkt in die betroffenen Gefäße, spritzen dort das Medikament und lösen das Gerinnsel auf. Zudem können wir den Pfropfen mit einem speziellen Katheterverfahren entfernen.

    Wärmetherapie (IDET)
    Wärmetherapie bei Bandscheibenschmerzen

    Die innovative Methode IDET steht für „Intradiskale Elektrothermale Therapie“. Diese Wärmetherapie ist besonders für Patienten mit Bandscheibenschmerzen geeignet, bei denen die Schmerzbehandlung im Vordergrund steht, keine Lähmungserscheinungen vorliegen und eine Operation nicht geplant ist. Meist sind es jüngere Patienten. Zur Diagnostik setzen wir vor allem die so genannte Discographie ein (bildliche Darstellung der Bandscheibe). Mit einem Kontrastmittel lokalisieren wir den Ort der Schmerzen. An dieser Stelle bringen wir in einer zweiten Behandlungssitzung eine spezielle Sonde ein, die Wärme bis 90 Grad erzeugt.

    Der Behandlungsvorgang dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Das Bandscheibengewebe schrumpft etwas innerhalb der nächsten 6 bis 10 Wochen. Damit werden Patienten Druck und Schmerzen genommen.

    Tumorverkleinerung
    Gefäßintervention zur Tumorverkleinerung

    Haben sich an der Wirbelsäule Primärtumoren oder Tochtergeschwülste (Metastasen) angesiedelt, ist eine Operation oft sehr schwierig. Deshalb greifen wir von der Radiologie schon vor einer OP ein. Wir veröden gezielt Tumoren an der Wirbelsäule, um dem Patienten anschließend eine risikoärmere und schonendere Operation durch den Chirurgen zu ermöglichen. Nach dem Veröden verlaufen die Eingriffe meist kürzer und das Blutungsrisiko ist reduziert. Viele Tumoren sind sehr gefäßreich und führen daher sehr viel Blut.

    Den Zugang zu den Tumorgefäßen nehmen wir über die Leiste des Patienten und über die Hauptschlagader bis hin direkt zu den Gefäßen. Diese verschließen wir dann. Dafür stehen uns mehrere Techniken und Methoden zur Verfügung. Die Eingriffe dauern je nach Größe der Tumoren etwa eine bis zwei Stunden.

    Gefäßprothesen
    Gefäßprothesen

    In der Radiologie arbeiten wir eng mit den Gefäßchirurgen zusammen. Dies ist insbesondere bei der Implantation von Arterienprothesen der Fall. Diese Eingriffe nehmen wir gemeinsam vor. Das bedeutet zugleich: Patienten profitieren von der höchstmöglichen Kompetenz und Erfahrung unterschiedlicher medizinischer Fachdisziplinen.

    Solche Gefäßprothesen werden in erster Linie von Patienten mit z. B. einer erweiterten Hauptschlagader (Aortenaneurysma) oder geschädigten Beckenarterien benötigt. Über die beiden Leisten des Patienten eröffnet der Chirurg zuerst einen Zugang in den Körper. Auf diesem Wege wird dann die so genannten endovaskuläre Aortenprothese eingebracht und an der benötigten Stelle eingesetzt. Unsere Interventionstechniken ersparen dem Patienten eine große Operation mit Bauchschnitt.

    Stabilisierung von Wirbelbrüchen
    Stabilisierung von Wirbelbrüchen

    Bei zahlreichen Patientinnen und Patienten kommt es in Folge einer Osteoporose zu Wirbelkörperbrüchen. Sie entstehen oft spontan, ohne dass dem ein Sturz oder ein anderes äußeres Ereignis vorausgegangen wäre. In der Radiologie verfügen wir über mehrere spezielle Verfahren, um gebrochene Wirbelkörper zu stabilisieren. Eine Operation ist dann nicht notwendig. Dabei ist das Grundprinzip stets das Gleiche: Wir stabilisieren den Wirbelkörper mit Zement und richten ihn so wieder auf.

    Dies geschieht unter Kontrolle am Computertomographen. Der Patient befindet sich dabei lediglich in einem Dämmerzustand, denn eine Vollnarkose ist dafür nicht notwendig. Mit Hilfe von Kathetern bringen wir Ballons an die betroffene Stelle und dehnen diese dort auf. Damit schaffen wir den nötigen Hohlraum, um die Stelle mit Zement auffüllen zu können.

    So erreichen Sie uns!

    Dr. med. Christiane Pöckler-Schöniger

    Dr. med.
    Christiane Pöckler-Schöniger
    Chefärztin

    Chefarztsekretariat

    Telefon: 07202 61-3610
    Telefax: 07202 61-6174
    E-Mail senden

    Diagnostik und Therapie

    • Differenzierte bildgebende Diagnostik des Gehirns
    • Gefäßintervention zur Tumorverkleinerung
    • Wärmetherapie gegen Bandscheibenschmerzen (IDET)
    • Behandlung von Gefäßverschlüssen der Gehirnarterien z. B. bei Schlaganfall
    • Magnetresonanztomographie (MRT)
    • 3D-Ganzkörperscan (EOS)
    • Einsatz von Gefäßprothesen
    • Computertomographie / Ganzkörper-Computertomographie (CT)
    • Interventionen unter CT-Kontrolle
    • Stabilisierung von Wirbelbrüchen (z. B. bei Osteoporose)
    • Mammographie
    • Digitales Röntgen
    • Myelographie (Röntgenaufnahme nach Kontrastmittelgabe in den Wirbelkanal)
    • Durchleuchtung
    • Umfassende Notfalldiagnostik (24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche verfügbar)
    • Erstellung komplett digitalisierter Bilder und Befunde