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Gerne sind wir für Sie da.

Orthopädie

Wir arbeiten mit modernen Techniken und qualitativ hochwertigen Implantaten. Hier finden Sie eine Auswahl unseres therapeutischen und diagnostischen Leistungsangebots:

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    Das Künstliche Kniegelenk
    Knieprothese bei verschlissenem Kniegelenk

    Bei einer Knieprothese handelt es sich um den vollständigen oder teilweisen Ersatz eines verschlissenen Kniegelenks durch eine Prothese. Der operative Einsatz einer Knieprothese erfolgt in der Regel dann, wenn die Funktionalität des eigenen Kniegelenks dauerhaft gestört und / oder die Beweglichkeit durch starke Schmerzen eingeschränkt ist und konservative Therapien nicht mehr zum gewünschten Erfolg führen.

    Die meisten Patienten entscheiden sich für eine OP, wenn der Leidensdruck zu groß wird. Der (Teil-) Ersatz des Kniegelenks bringt diesen Menschen eine oft verloren geglaubte Lebensqualität zurück. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation ist individuell. Basis der gemeinsamen Entscheidung von Patient und Arzt ist der Nutzen für den Patienten.

    Eine Operation dauert in der Regel zwischen 45 und 60 Minuten. Der Routineeingriff wird jährlich über 160.000 Mal in Deutschland durchgeführt. Zum Einsatz kommen bewährte Implantate aus hochwertigen Materialien. Ja nach Schädigungsmuster wird ein Teilgelenkersatz oder ein vollständiger Oberflächenersatz eingesetzt.

    Das Künstliche Hüftgelenk
    Therapie des künstlichen Hüftgelenks

    Die Hüftarthrose ist eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, welche auf den Knorpelverschleiß zwischen der Hüftpfanne und des Hüftkopfes zurückzuführen ist. Ausgelöst durch verschiedene Grunderkrankungen wird dieser Gelenkknorpel bei einer Hüftarthrose fortschreitend aufgebraucht.

    Die Hüftarthrose tritt meist erst im höheren Erwachsenenalter nach dem 50. bis 60. Lebensjahr in Erscheinung. Beim Patienten äußert sich eine Hüftarthrose dann durch massive Schmerzen, Muskelverspannungen und Bewegungseinschränkungen im Bereich des betroffenen Hüftgelenks. Die Behandlung einer Hüftarthrose erfolgt zunächst mit konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie sowie schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten. Im Endstadium kommen operative Maßnahmen wie der Hüftgelenkersatz zum Einsatz.

    Wir sind spezialisiert auf stadiengerechte Wechseloperationen und eine weichteilschonende minimal--invasive Endoprothetik.

    Hüftkopf
    Hüftkopf-schonende Systeme

    Bei der Implantation herkömmlicher Hüftschaftsysteme kann der Hüftkopf meist nicht umfassend erhalten werden. Dies ist beim Oberflächenersatz (Durom-Cup®) anders. Dabei wird eine „Kappe“ mit Knochenzement auf dem passend gefrästen Hüftkopf verankert. Das Hightech-Material Metasul® bildet die Oberfläche der „Kappe“ und der „Pfanne“. Es handelt sich dabei um eine Kobalt-Chrom Legierung, die besonders abriebarm ist. Der Durom-Cup® ist darüber hinaus der einzige Oberflächenersatz, der mit der Metasul Technologie kombiniert ist.

    Wir nutzen den Durom-Cup® vor allem wegen seines günstigen Abriebverhaltens und des innovativen Prothesendesigns. Somit ist er besonders für junge Patienten mit guter Knochenqualität geeignet. Mit diesem System ist eine schnelle Rückkehr in ein sportliches aktives Leben möglich.

    Kurzschaft-Prothese
    Kurzschaft-Prothese

    Der Einsatz des so genannten Mayo®-Hüftschafts kann sehr knochensparend erfolgen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn die Hüftprothese nach vielen Jahren ausgetauscht werden und eine Wechseloperation erfolgen muss. Deshalb ist der Mayo®-Schaft ebenfalls ideal geeignet für die Versorgung jüngerer Patienten. Der Schaft wird kombiniert mit einer Press-fit-Pfanne, wie sie auch mit konventionellen Hüftschäften verwendet wird.

    Der Mayo®-Hüftschaft wird ohne Zement eingesetzt. Das Implantat besteht aus einer Titanlegierung, die vom Körper gut vertragen wird (Biokompatibilität) und sehr gute mechanische Eigenschaften aufweist.

    Kalkschulter
    Kalkschulter

    Bei einer Kalkschulter treten Verkalkungen der Sehnen auf, die zu Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit führen. Dabei sind vor allem die Sehnen der Rotatorenmanschette (Gruppe aus Muskeln und Sehnen) und die Supraspinatus-Sehne (sie ist im Zusammenspiel mit Muskeln für das Heben des Arms zuständig) betroffen.

    Wir nehmen deshalb zuerst eine Spiegelung (Arthroskopie) vor, um eventuelle weitere Schäden zu erkennen. Gleichzeitig erweitern wir den Raum unter dem Schulterdach (subacromiale Dekompression) und lokalisieren und entfernen den Kalkherd. Zusätzlich erhalten unsere Patienten entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente.

    Impingementsyndrom
    Impingementsyndrom

    Der Begriff Impingement bezeichnet ein Engpass-Syndrom im Schulterbereich. Diese Verengung beseitigen wir mit einer Arthroskopie (Spiegelung). Eine intensive Krankengymnastik schließt sich an. Die Arbeitsfähigkeit ist meist nach zwei bis vier Wochen wiederhergestellt - je nach Belastung. Beim Impingement-Syndrom haben die Muskelsehnen, die das Schultergelenk bewegen, zu wenig Raum. Dann reiben die Sehnen entweder aneinander oder unter dem Schulterdach und entzünden sich. Auch der Schleimbeutel kann betroffen sein. Die Folgen sind oft schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und eine Gelenksteife.

    Liegt eine Entzündung des Schleimbeutels vor, entfernen wir diesen arthroskopisch. Gegebenenfalls glätten wir Teilrisse der Rotatorenmanschette. Bei Bedarf erfolgt die Diagnostik auch mit CT oder MRT.

    Riss der Rotatorenmanschette
    Riss der Rotatorenmanschette

    Die Rotatorenmanschette ist ein komplexes Gebilde aus Muskeln und Sehnen, das die große Bewegungsfreiheit des Armes ermöglicht. Kleinere Verletzungen und Überlastung können dort zu Schäden und Rissen führen. Die Abnutzung der Sehnenplatte ist die häufigste Ursache. Sie führt zu einem spontanen Riss.

    Zur operativen Behandlung der Rotatorenmanschette stehen uns mehrere therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung. Neben der reinen Nahttechnik kommen dabei – abhängig vom individuellen Befund – Wiederanheftungen am Knochen sowie Sehnen- und Muskelersatzplastiken zur Anwendung. Der Erfolg der Operation hängt auch wesentlich davon ab, wie gut der Riss geschlossen werden kann und welche anderen Schäden noch vorliegen. Die Operation kann in den meisten Fällen arthroskopisch (Schlüsselloch-OP) erfolgen. An die Operation schließt sich in der Regel eine längere physiotherapeutische Behandlung an.

    Schulterausrenkung
    Schulterausrenkung

    Zur Behandlung einer Schulterausrenkung (Luxation) ist in der Regel eine Operation notwendig. Dabei verkürzen wir die Gelenkkapsel mit den darin verlaufenden Bändern. Denn durch häufige Ausrenkungen sind diese meist überdehnt oder gerissen. Anschließend heften wir den abgelösten Faserring zusammen mit der Kapsel an die Gelenkpfanne. Der Patient erhält für drei bis vier Wochen einen Schulterverband.

    Schon früh nach der Operation sollte die Krankengymnastik einsetzen. Ein optimales Ergebnis wird nur durch das gute Zusammenspiel von Operateur, Krankengymnast und Patient erreicht.
    Die Ursachen von Schulterluxationen liegen vor allem in einer angeborenen Stützgewebeschwäche und in Gewalteinwirkungen von außen (z. B. Unfall, Sportverletzung etc.).

    Schultergelenksersatz

    Wenn der Gelenkknorpel und die Gelenkflächen zerstört oder deformiert sind, leiden Patienten unter erheblichen schmerzhaften Bewegungseinschränkungen ihres Schultergelenks. Die Ursachen dafür können Verschleiß (Arthrose), das Absterben des Oberarmkopfes (Nekrose) oder ein Oberarmkopfbruch sein. Wir können heute mit gutem Erfolg die Gelenkflächen des Oberarmkopfes und der Schulterpfanne durch Prothesen ersetzen. Unser Ziel ist es, sowohl die Schmerzen zu reduzieren als auch die Beweglichkeit zu verbessern.

    Der Erfolg der Behandlung hängt aber auch ganz wesentlich vom Zustand der Muskulatur, Sehnen und Gelenkkapsel ab. Bei einer schon lange vorliegenden Bewegungseinschränkung verkürzen sich Sehnen und Gelenkkapsel. Dies beeinflusst auch den Zeitraum bis zur Widererlangung der Beweglichkeit.

    Der Fuss
    Dr. Heike Ketterer ist spezialisiert auf die Behandlung von Fusserkrankungen

    Unsere Füße tragen unseren gesamten Körper. Die langjährige und oft intensive Belastung macht sie anfällig für Verschleißerkrankungen. Zudem ziehen unbehandelte Fehlstellungen spätere Folgeerkrankungen nach sich. Aber auch Diabetes mellitus (die Zuckererkrankung) oder die chronische Polyarthritis (Rheuma) können zu oft sehr schmerzhaften oder auch chronischen Erkrankungen führen.

    Zu unserem Versorgungsangebot gehören sowohl die umfassende Diagnostik sowie konservative und operative Behandlungsmethoden. Zu unseren Schwerpunkten zählen die Korrekturen des Vorfußes bei Ballenbildung (Hallux valgus), die schmerzhafte Einsteifung der Großzehe (Hallux rigidus), die Hammer- und Klauenzehbildung sowie die Behandlung von Verschleißumformungen (Arthrosen). Außerdem versorgen wir Frakturen und Folgeschäden nach Unfällen, Erkrankungen des Sprunggelenkes, des Rückfußes (Bsp.: Plattfuß) und Fersensporne.

    So erreichen Sie uns

    Christian Neuhäuser

    Chefarzt
    Orthopädie, Traumatologie und Endoprothetik

    Terminkoordination

    Telefon: 07202 61-2345

    Sekretariat

    Telefon: 07202 61-3311
    Telefax: 07202 61-6170
    E-Mail senden

     

     

    Diagnostik und Therapie

    • Ersatz von

      • Schultergelenk
      • Kniegelenk
      • Hüftgelenk
      • Sprunggelenk

    • Austausch von künstlichen Gelenken (Wechseloperationen)
    • Schonende Chirurgie (minimal-invasiv)
    • Arthroskopie (Gelenkspiegelung) von Schulter, Ellenbogen und Kniegelenk:

      • Schulter (z. B. bei Dekompression bei Impingement, Naht der Rotatorenmanschetten, Lösen vorn Verklebungen bei Schultersteife, Stabilisierung nach Schulterauskugelung, Ausräumen eines Kalkherdes)
      • Ellenbogen (z. B. Lösen von Verklebungen bei Ellenbogensteife, Entfernung freier Gelenkkörper, Tennisellenbogen, Stabilisierung/Naht bei Bandinstabilitäten)
      • Kniegelenk (z. B. Meniskusteilresektion oder Naht bei Einrissen, Ersatz des vorderen Kreuzbandes bei Ruptur, Knorpeltherapie, Entfernung freier Gelenkkörper)

    • Einsatz Hüftkopf-schonender Systeme
    • Einsatz von Kurzschaft-Prothesen
    • Arthroskopische Therapie der Kalkschulter
    • Arthroskopische Naht der Rotatorenmanschette
    • Arthroskopische Behandlung des Impingementsyndroms
    • Arthroskopische Behandlung der Schultersteife
    • Operative Stabilisierung bei Schulterausrenkung