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„Schmerztherapie ist Teamarbeit“

13.05.2019

Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach informiert in der Karlsburg Durlach über die interdisziplinäre Behandlung von Migräne und Kopfschmerzen.


Wer chronische Kopfschmerzen hat, leidet mehrfach: Körperlich und an den Einschränkungen im Berufs- und Privatleben. Aktivitäten mit Freunden oder der Familie fallen häufig aus, der Arbeitsalltag kann nur noch mühsam bewältigt werden. "Eine einfache Lösung gibt es nicht, aber es gibt Hoffnung für Betroffene", erklärt Dr. Michael Fritz, Leiter des Schmerzzentrums am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach.

Kopfschmerzen sind ein weites Feld: Experten unterscheiden über 200 verschiedene Formen. Rund zehn Prozent der Deutschen leiden unter Migräne und Kopfschmerzen. Etwa die Hälfte der Betroffenen erlebt einen bis vier schwere Anfälle pro Monat, etwa ein Viertel sogar mehr. Die Kopfschmerzen dauern mitunter über die Hälfte eines Monats an.

Leichte, selten auftretende Schmerzen können auch mit rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln bekämpft werden. Bei chronischen Kopfschmerzen in Eigenverantwortung dauerhaft Schmerzmittel einzunehmen, ist allerdings keine gute Lösung. Werden Betroffene häufiger von Kopfschmerzen geplagt oder treten Begleiterscheinungen wie heftige Übelkeit auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Um eine adäquate Behandlung zu gewährleisten und die Symptome effektiv und langfristig zu lindern, müssen die Ursachen von Experten abgeklärt werden. Diese können im körperlichen sowie im psychisch-mentalen Spektrum liegen.

"Unsere Schmerztherapie ist vor allem Teamarbeit. Ärzte, Schmerz-, Psycho- und Bewegungstherapeuten sowie speziell ausgebildete Pflegekräfte behandeln unsere Patienten gemeinsam", erläutert Fritz die multimodale Therapie im Schmerzzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Die Spezialisten stellen für jeden Patienten einen eigenen Therapieplan zusammen, in dem sie verschiedene Behandlungsmethoden individuell kombinieren.

Zum Behandlungsspektrum der nicht-medikamentösen Therapie gehören unter anderem Physiotherapie, Sport- und Bewegungstherapie sowie die psychologische Betreuung. Viele weitere Verfahren wie beispielsweise das Biofeedback, bei dem Patienten lernen, die Reaktionen des eigenen Körpers zu kontrollieren und so Migräneanfälle frühzeitig zu stoppen, bieten zusätzliche Therapieoptionen der multimodalen Schmerztherapie am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach.

Infoabend in der Karlsburg Durlach

Für Betroffene und Interessierte veranstaltet das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach am Dienstag, den 21. Mai 2019 einen Informationsabend in der Karlsburg Durlach. Ab 18 Uhr spricht Schmerzspezialist Dr. Michael Fritz über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Migräne und Kopfschmerzen. Im Anschluss an den Vortrag stehen die Experten des Karlsbader Klinikums für Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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