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Gesundheitstreff online: „Aufrecht durchs Leben“

09.09.2020

Im Alter steigt die Häufigkeit von Wirbelsäulendeformitäten auf knapp 70 Prozent. Die frühzeitige Diagnose trägt entscheidend zur Therapiewahl bei. Langensteinbacher Wirbelsäulenexperten informieren über Therapieansätze bei Veränderungen an der Wirbelsäule am 17.09.2020 ab 19:00 Uhr im Livestream.


Laut einer Studie des Maimonides Medical Center (USA) kann die Häufigkeit einer Wirbelsäulenverkrümmung bei Menschen im Alter zwischen 60 bis 90 Jahren auf bis zu 68 Prozent ansteigen. Dabei sind Frauen mit steigendem Alter häufiger betroffen als Männer. Im Kindesalter liegt die Häufigkeit dagegen bei unter fünf Prozent.

In den meisten Fällen handelt es sich bei den Deformitäten der Wirbelsäule um eine Skoliose. Unter einer Skoliose versteht man eine mehrdimensionale Verkrümmung der Wirbelsäule, oftmals mit zusätzlicher Verdrehung der Wirbelkörper. Der Schweregrad einer Skoliose kennzeichnet sich durch die Seitenausbiegung der Wirbelsäule und wird mit dem sogenannten Cobb-Winkel bestimmt.

Die Skoliose wird im Allgemeinen in die idiopathische und die sekundäre Skoliose unterschieden. Bei der idiopathischen Skoliose findet sich kein konkreter Auslöser für die Erkrankung. Die sekundäre Skoliose  tritt meist in fortgeschrittenen Lebensalter als Folge von Verschleisserscheinungen an den Bandscheiben auf.

Früh erkannt können leichte Skoliosen durch Muskeltraining und Hilfsmittel wie Korsetts korrigiert werden. Ausgeprägte Skoliosen müssen dagegen operiert werden, da sie oft mit Verformungen und Verwachsungen der Wirbelkörper einhergehen. Es gilt: Die frühzeitige Diagnose trägt entscheidend zur Therapiewahl bei.

Gesundheitstreff zum Thema Skoliose im Livestream

Am 17.09.2020 ab 19 Uhr informieren Dr. Gregor Ostrowski und Priv.-Doz. Dr. Michael Ruf, beide Chefärzte der Wirbelsäulenchirurgie am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, über die Entstehung, die Symptome, den Verlauf und die Behandlung von Wirbelsäulendeformitäten mit besonderem Fokus auf die Skoliose im Livestream auf www.youtube.de/srhklinikumkarlsbad.

Mit über 2.200 Wirbelsäuleneingriffen im Jahr gehört das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach zu den wichtigsten Wirbelsäulenzentren in Deutschland. Die Abteilung Wirbelsäulenchirurgie deckt das gesamte Spektrum der modernen Wirbelsäulenchirurgie ab – von der mikrochirurgischen Intervention bis zur langstreckigen offenen Rekonstruktions- oder Stabilisierungsoperation. Das Magazin FOCUS hat das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach erneut als Nationale TOP-Klinik für Wirbelsäulenchirurgie 2020 ausgezeichnet.


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