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Gefäßzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach erneut dreifach zertifiziert

04.05.2021

Um auch Patientinnen und Patienten mit komplexen gefäßmedizinischen Krankheitsbildern zu helfen, müssen verschiedene medizinische Fachbereiche eng zusammenarbeiten. Drei Fachgesellschaften bestätigen dem Gefäßzentrum am Karlsbader Klinikum erneut die Qualität der interdisziplinären Behandlung.


Bild: Adobe Stock/Aleksey Khripunkov

Das Gefäßzentrum am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach wurde erneut durch drei verschiedene Fachgesellschaften zertifiziert. Es ist damit eines von nur vier gefäßmedizinischen Zentren in Baden-Württemberg und 35 deutschlandweit, welches gleichzeitig von drei Fachgesellschaften ausgezeichnet wurde (Quelle: www.dga-gefaessmedizin.de). Im Rahmen der Zertifizierung prüfte eine Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG), der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) und der Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) das Klinikum unter anderem im Hinblick auf personelle Expertise, medizintechnische Ausstattung, Häufigkeit der durchgeführten Eingriffe und vor allem auf die fachbereichübergreifende Zusammenarbeit.

Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach überzeugte bei der Zertifizierung nicht nur mit modernen Geräten wie dem Herzkatheterlabor und verschiedenen innovativen Behandlungsmethoden wie der LimFlow-Methode (Zuführung von sauerstoffreichen Blut in die Fußvenen), der Shockwave-Behandlung (Kalkzertrümmerung mittels Ultraschall) oder Eingriffen mit Diamantkopfbohrer, sondern auch durch interdisziplinäre Konzepte – sowohl Fachtagungen für Mediziner:innen als auch Informationsveranstaltungen für Patient:innen.

Minimalinvasive Eingriffe mit großer Wirkung

Im interdisziplinären Gefäßzentrum des Karlsbader Klinikums behandeln Mediziner:innen der Vaskulären und Endovaskulären Chirurgie (Gefäßchirurgie), der Inneren Medizin, der Radiologie und der Neurologie gemeinsam Patient:innen mit besonders komplexen gefäßmedizinischen Erkrankungen. Die Behandlungsschwerpunkte liegen vor allem auf akuten und chronischen Durchblutungsstörungen der Extremitäten, der Bauchgefäße sowie der gehirnversorgenden Gefäße. Außerdem behandeln die Gefäßexpert:innen auch Patient:innen mit entzündlichen Gefäßerkrankungen oder dem diabetischen Fußsyndrom, mit venösen Durchblutungsstörungen und deren Folgen.

Jeder medizinische Fachbereich steuert eine besondere Expertise zur Behandlung der Patient:innen bei. Die Teams aus Radiolog:innen, Neurolog:innen, Gefäßchirurg:innen und Internist:innen führen unter anderem eine Vielzahl von minimalinvasiven Eingriffen bei kompletten Gefäßverschlüssen und Gefäßengen mit Ballonaufdehnungen bzw. Gefäßprothesen (Stents) durch. Ebenso im Behandlungsspektrum enthalten sind unter anderem Eingriffe bei Gefäßerweiterungen der Hauptschlagader, Halsgefäße, Bypassanlagen zum Erhalt der unteren Extremitäten, Veneneingriffe und Shuntchirurgie.