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Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach reagiert auf die Corona-Lage in der Region

17.11.2020

Ein flexibles Phasenmodell hält die Behandlung von Covid-19-Patienten, die Notfallversorgung sowie die ambulante und stationäre Versorgung im Gleichgewicht.


Eingangsbereich SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach

Aufgrund des weiterhin hohen Infektionsgeschehens in der Region erweitert das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach erneut die Betten- und Intensivkapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patienten. Damit tritt die nächste Stufe eines mehrstufigen Phasenmodells während einer Pandemie ein. Ein Teil der geplanten, nicht-dringlichen Eingriffe wird derzeit neu terminiert, um den intensiveren Pflegebedarf für Patienten auf Covid-19-Stationen erfüllen zu können. Personen, die von einer Terminverschiebung betroffen sind, werden vom Klinikum direkt kontaktiert.

Die Notfallversorgung, medizinisch dringliche Eingriffe, ambulante radiologische und internistische Interventionen sowie ein eingeschränkter Sprechstundenbetrieb werden weiterhin durchgeführt. Als zusätzliches Angebot weiten die Fachbereiche ab Dezember ihre Online-Sprechstunden aus.

„Die Ausrichtung auf die Notfallversorgung und die Verschiebung nicht-dringlicher Untersuchungen ermöglichen es uns, medizinisches Personal flexibel dort einzusetzen, wo es jetzt gebraucht wird“, sagt Dr. Andreas Eichler, Ärztlicher Direktor am SRH Klinikum Karlsbad. „Wir sind sehr dankbar, dass unsere Kolleginnen und Kollegen diesen Einsatz für die Menschen der Region bringen“, so Eichler weiter. Man werde alles tun, um gute Rahmenbedingungen für das Personal zu schaffen.

Geringes Infektionsrisiko im Klinikum – Testroutine startet

Teil des Phasenmodells ist ein strenges Hygienekonzept, das die Sicherheit von Patienten, Personal und Besuchern gewährleistet. Das Infektionsrisiko innerhalb des Klinikums ist sehr gering. Deshalb fordert der Ärztliche Direktor ausdrücklich dazu auf, in medizinischen Notfällen das Krankenhaus aufzusuchen: „Unsere Schutzmaßnahmen sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit. Die Corona-Bereiche sind örtlich und personell getrennt.“ Schutzausrüstung für Patienten und Personal ist ausreichend vorhanden. „Unser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit den klinischen Hygienerichtlinien vertraut. Wichtig ist vor allem, dass sich Patienten und Angehörige an die Hygieneregeln halten“, erklärt der Ärztliche Direktor.

Zusätzlich gilt ab heute eine Testroutine am SRH Klinikum: Alle stationären Patienten werden bei ihrer Aufnahme und während eines längeren Aufenthalts regelmäßig mit einem Antigen-Test auf das Coronavirus getestet. Gleichzeitig gewährleistet die Teststrategie eine engmaschige Kontrolle des Personals in den Corona- sowie allen weiteren patientennahen Bereichen.