Termin
Sie möchten einen Termin vereinbaren?
Telefon 07202 61-...

Wirbelsäulenchirurgie - 2345
Orthopädie / Endoprothetik - 2345
Querschnittlähmungen - 3814
Gefäßchirurgie - 3248
Innere Medizin - 3381
Neurologie - 3606
Psychiatrie - 3343
Schmerztherapie - 3630

Gerne sind wir für Sie da.

3D-Modelle ermöglichen noch präzisere OP-Vorbereitung

11.03.2021

Gesundheitstreff am 18. März informiert über den aktuellen Stand der modernen Schulterchirurgie.


Mit einer schmerzenden Schulter werden alltägliche Routinen zur Last. Anziehen, Arbeiten, Kochen, Sport - selbst der erholsame Schlaf bleibt aus. Wenn alle konservativen Maßnahmen ausgeschöpft sind, hilft oft nur noch eine Operation. Das SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach informiert am 18. März über die Möglichkeiten der modernen Schulterchirurgie.

Die Schulter ist ein komplexes Gelenk und seine Konstruktion macht es sehr beweglich. Anders als bei Knie und Hüfte führen und stabilisieren eine Vielzahl von Muskeln und Sehnen das Gelenk. Die Schultern tragen im Gegensatz zu Knie oder Hüfte jedoch keine große Last. Daher gibt es neben der  Arthrose, also Abnutzungserscheinungen, eine Vielzahl an Ursachen für Schulterschmerzen.

Vor allem Verletzungen und rheumatische Erkrankungen wirken sich langfristig auf die Funktionsfähigkeit des Schultergelenks aus. Doch was, wenn alle therapeutischen Mittel bei der Behandlung des Schultergelenks ausgeschöpft sind? Wenn die Ziele der Behandlung nicht erreicht werden? 

Die Entscheidung für den Einsatz einer Schulterprothese ist die Abwägung zwischen Zielen und Nutzen. Denn nicht jedes Ziel ist für jeden Patienten gleich sinnvoll: Handelt es sich um eine fitte Junggebliebene, die gerne Tennis spielt, oder um einen rüstigen 80-Jährigen, der seinen Alltag schmerzfrei meistern möchte? 

Die OP-Techniken haben sich weiterentwickelt

In der Regel kommt ein künstliches Gelenks erst ab dem 65. Lebensjahr zum Einsatz. Auch wenn die Funktion und Haltbarkeit von Endoprothesen kontinuierlich gestiegen sind, stehen bis zu diesem Alter eher konservative Therapiemaßnahmen  oder gelenkerhaltende Operationen im Vordergrund. 

Die OP-Technik selbst hat ebenfalls Fortschritte gemacht, wodurch Ärzte immer kleinere Implantate einsetzen können. Es sind nur noch kurze Schnitte notwendig, das wichtige Muskelgewebe bleibt unverletzt. Auch die OP-Zeit verkürzt sich. In der Regel werden die Implantate im Gegensatz zu früher heute zementfrei eingesetzt, weshalb das Gelenk für circa vier Wochen geschont werden muss. Mit kontinuierlicher Physiotherapie ist die Schulter nach einigen Wochen wieder voll belastbar. 

Bei besonders komplexen Fällen, beispielsweise einem Prothesentausch, setzen die Orthopäden des Langensteinbacher SRH Klinikums auf die Erstellung von 3D-Modellen der Schulter im Vorfeld einer Operation. Sie können die Strukturen der Schulter so besser analysieren und planen daraufhin detailliert die individuelle Positionierung der Prothese. Diesen innovativen Ansatz verfolgen die  Langensteinbacher Orthopäden gemeinsam mit den Fakultätsleitern der School of of Engineering and Architecture der SRH Hochschule Heidelberg. 

Zum Thema Schulterendoprothetik referiert am 18. März ab 19 Uhr Christian Neuhäuser, Chefarzt der Abteilung Orthopädie, Traumatologie und Endoprothetik am SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. 

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation findet die Veranstaltung ausschließlich im Livestream unter www.youtube.com/srhklinikumkarlsbad statt.